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Autopolster reinigen

Autopolster reinigen ist so eine Sache. Wer oft mit seiner Familie sowie mit dem Familienhund unterwegs ist, kennt das leidige Problem mit verschmutzten Polstern im Auto.

Hier ist der Saft ausgelaufen, dort ist die Leberwurst verschmiert oder es klebt ein Kaugummi hartnäckig am Sitzpolster, ganz abgesehen vom Straßenschmutz und den Hundehaaren, die sich im Auto gleichmäßig verteilen.

Die Art der Flecken, und die damit verbunden Gerüche, sind sehr vielfältig und für nahezu jedes Fleckenproblem sind im Handel spezielle Reiniger und Deos erhältlich. Will man die Autopolster reinigen bedarf es nicht der chemischen Keule, oft helfen schon einige im Haushalt gebräuchliche Reinigungsmittel.

Vorbereitung vor dem Autopolster reinigen

  • Bevor mit dem eigentlichen Autopolster reinigen begonnen werden kann, sollten grobe und lose Schmutzpartikel sowie Hundehaare gründlich entfernt werden. Wenn möglich, ist es empfehlenswert die Sitze sowie die Rückbank auszubauen, das erleichtert das Arbeiten beim Autopolster reinigen erheblich.
  • Mittels Staubsauger und Kleiderbürste oder auch einer Fusselrolle lassen sich die groben losen Verschmutzungen sowie die Hundehaare auf den Sitzflächen und Lehnen relativ leicht entfernen. Mann solle jedoch die Ritzen nicht vergessen, da sich hier Krümel und andere diverse Dinge gern verbergen.
  • Sind die Polster abgesaugt und die Hundehaare entfernt, sieht man nun genau das Ausmaß der Verschmutzungen, die jetzt nach Art ihrer Verursachung einer speziellen Behandlung bedürfen, dabei spielt das Material und der Bezug des Autopolsters eine nicht unerhebliche Rolle. Denn nicht jedes Reinigungsmittel ist für jedes Material geeignet.

Bei käuflichen Fleckenmitteln sollte man die Gebrauchsanleitung gründlich lesen und wenn man sich unsicher ist das Mittel an einer nicht sichtbaren Stelle am Polster eventuell testen.

Vorsicht, in manchen Fleckentfernern sind optische Aufheller oder Bleichmittel enthalten, die den einen Fleck zwar entfernen aber auch einen neuen dauerhaften Fleck hinterlassen können.


Tipps und Tricks zum Reinigen von Autopolstern mit Seifenlauge und Co.

Neben den speziellen im Handel angebotenen Polsterreinigungs- und –pflegeprodukten haben sich in der Praxis zuverlässige Hausmittel beim Autopolster reinigen bewährt, die bei Beachtung einiger Hinweise keinerlei Schaden an den Postern und Bezügen anrichten. Dabei ist es egal, ob es sich um schon lange, eingetrocknete Flecken auf alten Autositzen oder auch um neuere gerade verschmutzte Polster handelt.

Die einfachste Methode der Reinigung der Autopolster, ist diese mit einer Seifenlauge, die aus warmem Wasser und Waschpulver besteht zu behandeln.

Die Polster werden mittels Schwamm oder Wurzelbürste gründlich abgeschrubbt. Der Effekt ist eindeutig, die Polster sind deutlich heller und leuchtender und wenn man Glück hat sind auch alle Flecken verschwunden.

Sollte das nicht der Fall sein kann man es mit einer Lösung aus Wasser und Geschirrspülmittel versuchen. Geschirrspülmittel hat den Vorteil, dass es auch organische Bestandteile, wie Öle, Fette usw. gut lösen kann.

 

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Teerfleck

Einen Teerfleck lässt man am Besten verschwinden, wenn man den Teer mit normaler Butter abreibt. Die Butter löst den Teer und man kann dann den übriggebliebenen Fettfleck mit einer Geschirrspülmittellösung entfernen.

Blutfleck

Auch eingetrocknete Blutflecke lassen sich gut entfernen, wenn man den Fleck mit kaltem Wasser einweicht und mit einer Lösung aus Wasser und Geschirrspülmittel oder Gallseife nachbehandelt.

Wenn es immer noch riecht

Leider ist es oft mit der oberflächlichen Reinigung der Autopolster nicht getan. Selbst nach intensivster Autopolsterreinigung können die Sitze noch unangenehm riechen.

Hier hilft eine verdünnte Essiglösung um die unangenehmen Rauch- oder auch Schweißgerüche zu vertreiben. Die Sitze werden mit einem in essiggetränktem Tuch einfach abgerieben. Der Essiggeruch ist nach kurzer Zeit von selbst verflogen.

Eine andere bewährte Möglichkeit ist es, speziell um ältere Autositze wieder aufzufrischen und zu reinigen, sie mit einer Mischung aus warmem Wasser, 1 bis 2 Gebissreinigungstabs und einem Schuss Weichspüler abzuschrubben. Die Sitze sind nach der Behandlung nicht nur sauber und sehen wie neu aus, sie riechen auch noch gut.

Zu beachten ist, dass beim Reinigen der Autopolster mit wässrigen Lösungen der Stoff und das Füllmaterial nicht total durchnässt werden und das die Autopolster erst vollständig getrocknet sein müssen, ehe sie wieder verwendet werden können. Die komplette Durchnässung kann zu irreparablen Schäden an den Autopolstern führen. Feuchte Polster im Auto neigen zu gefährlicher, gesundheitsgefährdender Schimmelbildung und zu unangenehmen, moderichen Gerüchen. Für eine Generalreinigung der Autopolster sollte man den Sommer nutzen.

 

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Kaugummientfernung und Autopolsterreinigung mit Rasier-oder Teppichschaum

Hartnäckige Kaugummis und Kaugummireste von den Sitzpolstern zu entfernen ist oftmals gar nicht so einfach, da man mit herkömmlichen Mitteln meist wenig ausrichtet und ein Autositz einfach nicht ins Gefrierfach passt. Abhilfe kann hier ein Kühlakku, der auf den Kaugummi gelegt wird und diesen hart werden lässt, sodass man ihn im ganzen Stück ablösen kann oder Warzenvereiserspray aus der Apotheke, schaffen.

Auch Teppichschaum und Rasierschaum sind gute Möglichkeiten beim Autopolster reinigen um Zeit zu sparen und Verschmutzungen auf den Autositzen zu Leibe zu rücken.

Bei der Verwendung von Teppichschaum verfährt man entsprechend der Gebrauchsanweisung. Man sprüht den Schaum direkt auf die Verunreinigung, lässt ihn kurze Zeit einwirken und arbeitet die Reste des Schaums ein, lässt alles trocknen und wischt oder bürstet die entsprechenden Stellen hinterher ab.

Mit Rasierschaum verfährt man genauso. Es spielt auch keine Rolle ob es sich um teuren oder billigen Rasierschaum handelt.

Vorteilhaft beim Autopolster reinigen mit Rasier- oder Teppichschaum ist die kurze Trocknungszeit.